Welche Kabel für Telefonanlagen oder Satanlagen?

Auch in einer Zeit, wo alles möglichst schnurlos vernetzt wird, ist es in vielen Fällen besser, ein Kabel zu nutzen. Eine schnurlose Verbindung kann nie auf Dauer garantiert werden. Oft reicht es schon, wenn sich der Nachbar ein schnurloses Telefon, eine Mikrowelle oder ähnliches anschafft und der Fernsehempfang ist gestört. Bei einer strukturierten Verkabelung, also bei einer Punkt zu Punkt Verbindung (von der Quelle zum Endgerät), mit einem Catkabel für das Telefon, oder einem mind. 90dB Koaxkabel für den Satempfang, kann so etwas vermieden werden. Solche Kabel gegen DECT Einstrahlung findet man nicht im Baumarkt. Hier ist der Fachhändler Ihr Ansprechpartner, denn auch zwischen Kabel und Kabel gibt es erhebliche Unterschiede in der Dämpfung und Abschirmung. Sie sparen nichts, wenn Sie Billigkabel einziehen, Der Betrag und die Arbeit sind um ein vielfaches höher wenn Sie einen Fehler suchen und die Kabel wieder rausreißen müssen. Weitere Tipps zur Verkabelung finden Sie unter www.Rohbauberatung.de

 

DVB-T, Kabelfernsehen oder Sat-Empfang?

Ein Satprofi kann den Empfang von einigen hundert Programmen über Satellit ermöglichen. Darunter zählen neben deutschsprachigen Sendern auch italienische, griechische, spanische, französische, türkische, englische, sowie erotische und Musik Programme. Selbst DSL über Satellit ist möglich. So eine Vielfalt kann es über DVB-T oder im Kabelfernsehen nie geben. Fragen Sie Ihren Fachhändler, wie man eine Satanlage verstecken kann. Kaufen Sie nur hochwertige Komponenten, damit Ihnen nicht nach kurzer Zeit die Rostfahnen, vom billig erworbenen Stahlblechspiegel, am Haus herunter laufen. Nur ein Alu-Spiegel schützt Sie vor solchen Überraschungen. Besonderes Augenmerk ist auf das Koaxkabel zu legen. Kabel, das vor 5 oder 10 Jahren verlegt wurde, entspricht heute nicht mehr den Anforderungen. Die 2fach geschirmten Kabel mit 55 bis 80dB Schirmungsmaß sind für den Sat-Empfang völlig ungeeignet. Leider werden solche Kabel immer noch angeboten.

 

Was sollte der Bauherr bei der Planung von Satanlagen und Telefonanlagen beachten.

·             Alle Kabel sollten im Hauswirtschaftsraum (HWR) zusammenlaufen.

·             Die Kennzeichnung der Kabel, mit Raum/Nr., an beiden Enden nicht vergessen.

·             Die Kabelenden sollen aus den Dosen mind. 20cm herausragen.

·             Verlegen Sie vom HWR aus mind. 1 Cat- und Koaxkabel in alle bewohnten Räume und zu jedem Arbeitsplatz.  (denken Sie auch an heranwachsende Kinder) Auch zum Fernseher gehört ein Catkabel, plus 2 Koaxkabel.

·             Zur Haustür ein 10x2x0,6 für Türsprech, Klingel, ggf. Kamera. Für Türöffner 2x2x0,6

·             Lassen Sie sich von der Telekom den Übergabepunkt für den Telefonanschluss, ggf. auch für das Kabelfernsehen in den HWR legen.

·             Kabel ohne scharfkantige Knicke in einzelne Leerrohre verlegen.(Bevor der Estrich aufgebracht ist)

·             Lassen Sie die Cat- und Telefonkabel fachgerecht auf ein Patchfeld auflegen.

·             Der Telkommunikation Platzbedarf  im HWR sollte mind. 1m Breite bei Raumhöhe betragen. Über diesem Bereich sollte eine Leuchtstofflampe installiert sein und mind. 5 Steckdosen, sowie ein 4qmm Kabel zum Potentialausgleich vorhanden sein.

·             Die Kabel im HWR sollten in ausreichend großen (mind. 60x90) Kabelkanälen geführt werden.

 

Sparen durch Eigenleistung

Hier wird beschrieben wie man durch Eigenleistung einer Strukturierten Verkabelung mit den richtigen Catkabel und  Koaxkabel gegen DECT Einstrahlung viel Geld sparen kann.

Bilder der Verkabelung im HWR

Bilder vom Multiswitch

Bilder einer Multifeedanlage

Bilder einer "unsichtbaren Satanlage"